Inhalt

Bauingenieur – Beruf mit Perspektive: PLANEN, KONSTRUIEREN, BAUEN, ÜBERWACHEN, Bauingenieure gestalten mit ihrem Fachwissen und ihrer Kreativität die Lebensbereiche des 21. Jahrhunderts, verantwortungs- und umweltbewusst.

Im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen werden den Studierenden die fachlichen Grundlagen vermittelt, um Bauwerke wie z. B. Wohn- und Geschäftshäuser, Straßen, Brücken, Fabrikgebäude, Dämme, Wasser- und Abwasseranlagen planen, berechnen und bauen zu können. Die Studierenden lernen die komplexen Abläufe auf Baustellen zu organisieren, sie führen Bauvorhaben wirtschaftlich erfolgreich durch und können Bauleistungen überprüfen und abrechnen. Sie lernen mit allen am Bauvorhaben beteiligten Personen zu kommunizieren und ihre technischen Lösungen zu vermitteln. Sie können in Umweltprojekten arbeiten und sind allgemein in der Lage, ihre Tätigkeit umweltgerecht und mit sozialem Bewusstsein auszuführen.

Die praxisorientierte Lehre und breit angelegte Ausbildung erfolgt auf wissenschaftlicher Grundlage mit modernsten digitalen Arbeitsmethoden. Die Inhalte der Lehrveranstaltungen werden ständig an die Anforderungen der Baupraxis und an neue wissenschaftliche wie gesellschaftliche Erkenntnisse angepasst.

Der Bachelorabschluss als Bauingenieur ist der Start ins Berufsleben und die Grundlage für den weiterführenden Masterstudiengang Bauingenieurwesen.

 

 

Stimmen aus dem Studium

Studiendekan Prof. Lutz Nietner

Prof. Gerlind Schubert, Fachgebiet Baustatik

Fachschaftsrats Mitglied Toni Nabrotzky

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Schwerpunkte

Fachspezifische Grundlagen
Konstruktiver Ingenieurbau/Hochbau
Allgemeine Grundlagen
Geotechnik/Tiefbau
Baumanagement
Wasserwesen

Aufbau

Zu Beginn des Studiums werden vor allem mathematisches und naturwissenschaftliches Wissen sowie baufachliche Grundlagen vermittelt. Das weiterführende Studium enthält ab dem 3. Semester alle wesentlichen Fach- und Arbeitsgebiete des Bauingenieurwesens. Im 6. Semester belegen die Studierenden Wahlpflichtmodule, die eine individuelle Spezialisierung ermöglichen, Sie absolvieren das Praxisprojekt und bearbeiten Ihre Bachelorarbeit (in der Regel in Zusammenarbeit mit einem Praxisunternehmen).

Vorkurse

Für einen erfolgreichen Studieneinstieg sollten Sie den Stoff der gymnasialen Grundkurse Mathematik, Physik und/oder Chemie sicher beherrschen.

Ist das nicht so? Dann erleichtern Sie sich Ihren Studienstart: Frischen Sie Ihre Kenntnisse auf oder schließen Sie Wissenslücken. Nutzen Sie unsere kostenfreien Vorkurse unmittelbar vor Studienbeginn.

In der Einführungswoche vor dem offiziellen Vorlesungsbeginn begrüßt Sie die HTWK Leipzig mit einem abwechslungsreichen Programm. Machen Sie sich mit dem Studienleben vertraut: Lernen Sie Ihre Hochschule, Ihre Lehrenden und Ihre Kommilitonen kennen.

Grundlagenmodule

1. Semester

  • Baumechanik I
  • Mathematik und Informatik für Bauingenieure I
  • Projekt Darstellung I
  • Studien- und Berufsorientierung
  • Baustofflehre und Bauchemie I
  • Baukonstruktion und Bauphysik I
  • Vermessungskunde
  • Fremdsprache-Fachbezogenes Englisch

2. Semester

  • Mathematik für Bauingenieure II
  • Baustofflehre und Bauchemie II
  • Baumechanik II
  • Baukonstruktion und Bauphysik II
  • Vermessungskunde Projekt
  • Darstellung II
  • Fremdsprache, Fachbezogenes Englisch

Fachmodule

3. Semester

  • Baustatik I
  • Bodenmechanik
  • Straßenbau
  • Wasserwesen I Teil I
  • Wasserwesen II Teil I
  • Bauproduktionstechnik I Teil I
  • Wissenschaftliches Arbeiten

4. Semester

  • Baustatik II
  • Stahlbeton- und Mauerwerksbau I
  • Holz- und Stahlbau I
  • Wasserwesen I Teil II (Wasserbau)
  • Wasserwesen II Teil II (Siedlungswasserwirtschaft)
  • Bauwirtschaft I
  • Bauproduktionstechnik I Teil I
  • Grundbau
  • Bauwirtschaft I
  • Bauproduktionstechnik I Teil II

5. Semester

  • Stahlbau II
  • Stahlbetonbau II
  • Bausanierung
  • Straßenbau
  • Vergabe- und Vertragswesen
  • Arbeitssicherheit
  • Studium Generale

Vertiefungsmodule/Praktikum/Bachelorarbeit

6. Semester

Wahlpflichtmodule - Auswahl von mind. 3 Modulen

  • Baumechanik III
  • Stahlbetonbau III
  • CAD im Konstruktiven Ingenieurbau - Stahlbetonbau
  • CAD im Konstruktiven Ingenieurbau - Stahlbau Holz- und Mauerwerksbau II
  • Brandschutz
  • Stützbauwerke und Böschungen
  • Infrastrukturplanung
  • Bauwirtschaft II
  • Bauproduktionstechnik II
  • Ausgewählte Kapitel Baustofftechnik
  • Abfallwirtschaft und Umwelttechnik
  • Englisch im Beruf: Civil Engineering & Business
  • Entwurfsprojekt
  • allgemeines Wahlmodul aus einer anderen Fakultät
  • Projekt Baupraxis (6 Wochen)
  • Bachelormodul

Studien- & Prüfungsordnungen: Aktuelle Fassungen

Studien- und Prüfungsordnung (vom 8.09.2015, gilt ab 8.09.2015) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2015/16 immatrikuliert sind 

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe und veralten ggf. durch eine neuere Fassung. Verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen. 

Studien- & Prüfungsordnungen: Ältere Fassungen

Studien- und Prüfungsordnung (vom 16.09.2014, gilt ab 16.09.2014) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2014/15 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 31.07.2007, gilt ab 31.07.2007) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 31.07.2007, gilt ab 31.07.2007) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 24.01.2001, gilt ab 1.09.2001) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2001/02 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 16.05.2000, gilt ab 1.12.2003) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2003/04 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung - besonderer Teil (vom 17.05.2001, gilt ab 1.09.2001) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2001/02 immatrikuliert sind

Erste Änderungssatzung zur Studienordnung (vom 24.03.2009, gilt ab 1.03.2009) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Erste Änderungssatzung zur Prüfungsordnung (vom 24.03.2009, gilt ab 1.03.2009) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Zweite Änderungssatzung zur Studienordnung (vom 9.02.2010, gilt ab Wintersemester 2009/10) für alle Studierenden

Zweite Änderungssatzung zur Prüfungsordnung (vom 9.02.2010, gilt ab Wintersemester 2009/10) für alle Studierenden

Dritte Änderungssatzung zur Studienordnung (vom 7.09.2010, gilt ab Wintersemester 2010/11) für alle Studierenden

Dritte Änderungssatzung zur Prüfungsordnung (vom 7.09.2010, gilt ab Wintersemester 2010/11) für alle Studierenden

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung). 

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe und veralten ggf. durch eine neuere Fassung. Verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Geprüfte Qualität des Studiengangs

Alltag

So könnte eine Woche aussehen (Beispiel 2. Semester)

  1. Technische Mechanik

    Inhaltlich schließt das Modul Technische Mechanik II direkt an das gleichnamige Modul des 1. Semesters an. Die Mechanik der starren Körper beschreibt Bewegungen mit den hervorrufenden Kräften unter Voraussetzung, dass Form und Masse der Körper sich nicht ändern.

    In der Vorlesung werden theoretische Berechnungsverfahren von dem Dozierenden in einem Vortrag hergeleitet und erläutert, meist auch von Beispielen begleitet.

    Weitere Themenbereiche der Vorlesung sind:

    • Bildungsgesetze für kinematisch stabile, statisch bestimmte Gemischtsysteme
    • Berechnungsmethoden für Fachwerke
  2. Pause

  3. Festigkeitslehre

    Das Modul Festigkeitslehre beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Krafteinflüssen, Druck- und Temperaturveränderungen auf die innere Struktur von Werkstoffen. Als Abgrenzung zur Technischen Mechanik werden die Körper als deformierbar angesehen, wodurch Spannungen und Verformungen hervorgerufen werden.

    Themenbeispiele der Vorlesung sind:

    • Beanspruchung des geraden Stabes durch Normalkraft und allseitig gleiche Temperaturänderung
    • Vollkommen versagende Zugzone
    • Zusammengesetzte Beanspruchung und Festigkeitshypothesen
  4. Baustofflehre

    Makroaufnahme von einem Baustoff.

    In den wöchentlichen Praktika werden die Studierenden in kleinen Gruppen von ca. 12 Studierenden durch Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter angeleitet, um die jeweiligen Baustoffeigenschaften durch verschiedene Prüfverfahren und Messmethoden zu ermitteln.

    Die Vor- und Nachbereitung der Versuchsprotokolle gilt als Prüfungsvoraussetzung und sollte sorgfältig bearbeitet werden.

    Versuchsbeispiele:

    • Bestimmung der Betonkonsistenz mit Ausbreit- und Verdichtungsversuch
    • Druckfestigkeitsprüfung am selbsthergestellten Betonwürfel
    • Untersuchung des Korrosionsverhalten von Baumetallen anhand der „Elektrochemischen Spannungsreihe“
  1. Baustofflehre

    In der Vorlesung „Baustofflehre“ erfahren die Studierenden die Zusammenhänge zwischen Struktur und Eigenschaften der Baustoffe, sodass sie im späteren Berufsalltag in der Lage sind, zielgerichtet geeignete Baustoffe für verschiedene Anforderungen auszuwählen.

    Die Themen Festigkeit, Verformbarkeit, Wärmeleitfähigkeit und Schalldämmungseigenschaften beziehen sich direkt auf die Anwendung der Baustoffe in weiteren Fachmodulen des Studiums.

    Themenbeispiele:

    • Dauerhaftigkeit von Beton, Stahl- und Spannbeton
    • Expositionsklassen im Hochbau
    • Dauerhaftigkeitsklassen verschiedener Holzarten
  2. Vermessungskunde

    Aufnahme von Studierenden vermessen im Freien.

    In insgesamt 5 Praktika in kleinen Gruppen erhalten die Studierenden eine Einführung in die Anwendung der verschiedenen im Bauwesen verwendeten Messgeräte und Messverfahren. Die gemessenen Werte werden protokolliert, kontrolliert und ausgewertet, sowie in Zeichnungen dargestellt.

    Praktikabeispiele:

    • Querprofilaufnahme
    • Gebäudeabsteckung
    • Tachymetrische Lageplanaufnahme
  3. Festigkeitslehre

    Im Seminar werden unter Anleitung die in der Vorlesung vermittelten theoretischen Grundlagen in verschiedenen Berechnungen angewandt.

    So werden beispielsweise Spannungszustände selbständig ermittelt. Aufgrund der Seminargestaltung besteht die Möglichkeit dem Seminarleiter Fragen zu stellen oder die gegebenen Aufgaben in einer Gruppe zu lösen.

    Berechnungsbeispiele:

    • Ermitteln von Querschnittswerten
    • Berechnung und Darstellung der Biegemomente
    • Verformung gerader Stäbe
  1. Technische Mechanik

    In der Vorlesung Technische Mechanik werden Stabtragwerke, Stützlinien sowie Seiltragwerke und Reibung behandelt. Im Mittelpunkt steht die Herleitung und Erläuterung verschiedener Fragestellungen die anverschiedenen Beispielen demonstriert werden.

  2. Bauchemie

    Makroaufnahme: Einfüllen von Wasser in einen Betonmischer.

    Durch die Vermittlung chemischer Grundlagen lernen die Studierenden chemische Grundkenntnisse auf baurelevante Vorgänge und Prozesse wie die Kalk- und die Zementerhärtung, Schädigungsprozesse an Baustoffen sowie Probleme des Bautenschutzes adäquat anzuwenden.

    Themenbeispiele:

    • Anordnung der Metalle
    • Löslichkeit von Metallen in Säuren
    • Kathodischer Korrosionsschutz
    • Praktische Anwendung von Fließmitteln
  3. Mathematik

    In den seminaristischen Lehrveranstaltungen der Mathematik werden die Studierenden durch Professoren oder wissenschaftliche Mitarbeiter beim selbstständigen Lösen von Seminaraufgaben unterstützt. Zur Lösung der Aufgaben werden statistische Methoden oder gewöhnliche Differentialgleichungen auf ingenieurtypische Aufgabenstellungen des Bauwesens angewendet. Seminarbeispiele:

    • lineare Differentialgleichungen
    • Funktionen mehrerer Veränderlicher und deren Darstellung
    • Beschreibende und beurteilende Statistik
  4. Technische Mechanik, Mathematik, AutoCAD/ArchiCAD

    Tutorien werden in verschiedenen Modulen zur Unterstützung und als Nachhilfe beim Lernen und Verstehen der Fachthemen angeboten. Sie sind fakultativ und werden von Kommilitonen der höheren Semester geleitet.

  1. Baukonstruktion

    Zeichnung von unterschiedlichen Dachformen

    Die Vorlesung vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten zur technisch-konstruktiven Planung einfacher Bauvorhaben unter Beachtung der Funktion, Gestaltung, Ausführung, Wirtschaftlichkeit und Ökologie. Themenbeispiele:

    • Dachformen
    • Integration der Technischen Gebäudeausrüstung
    • Wandbekleidungen und Oberflächen
  2. Englisch

    General Topics:

    • Presentations, Telephoning
    • Job applications, CVs and application letters
    • What is Civil Engineering?
    • On the Construction Site

    Specific Subjects:

    • Structural Materials and their Properties
    • Loads and Forces on Structures
    • Concrete: types and properties
    • Corrosion
    • Structures: Bridges and Skyscrapers
    • a modern High-rise Building: Example
    • a modern Bridge: Example

    Grammar/ Technical

    • Terminology
  3. Darstellende Geometrie

    Schnittbild von zwei Studierenden an einem Tisch, die einen Konstruktionsplan anschauen.

    In den ersten beiden Semestern wird mit der Zeichensoftware AutoCAD bzw. ArchiCAD an einem konkreten Projekt gearbeitet. Ziel ist die vollständige Planung eines Einfamilienhauses durch die Studierenden. Von der Genehmigung- bis zur Ausführungsplanung wird der eigene Entwurf unter Berücksichtigung der baukonstruktiven Erfordernisse modelliert und im geforderten Maßstab als Zeichnung ausgegeben.

    Themenbeispiele:

    • Grundlagen des Bauzeichnens
    • Skizzenhafte Handzeichnungen zur Darstellung des Vorentwurfes
    • Massenberechnung nach Bauelementen
    • Erstellen von Entwurfs- und Detailplänen
  4. Baukonstruktion

    Im Seminar werden die Wechselbeziehungen zwischen Rohbau, Ausbau und Technischer Gebäudeausrüstung (TGA) anhand von zahlreichen Beispielen und Übungen betrachtet. Das ermöglicht eine intensive praktische Auseinandersetzung mit den in der Vorlesung vermittelten Grundkenntnissen.

    Themenbeispiele:

    • Befestigungsprinzipien von Bitumenbahnen
    • Konstruktionsarten von Terrassen
    • Bemessung einer Treppenkonstruktion
  1. Bauphysik

    Nahaufnahme: Vermischen eines Baustoffes mit Spachtel und Mischschale.

    Dieses Seminar baut auf den Inhalten des ersten Semesters auf. Die Studierenden entwerfen wärme-, feuchte- und schalltechnisch optimierte Bauteile unter Einbezug einfacher bauphysikalischer Aufgaben und dem Wissen um thermisch-hygrische sowie akustische Messverfahren.

    Themenbeispiele:

    • Kenngrößen des stationären Wärmetransportes
    • Entwurfsgrundsätze der Raumakustik
    • Rechnerische Nachweisführung des Wärme- und Feuchteschutzes
  2. Mathematik

    Im Seminar erfolgt eine Einführung in die Thematik durch den Professor oder wissenschaftlichen Mitarbeiter. Im Anschluss werden zu dem jeweiligen Themenkomplex Aufgaben angeleitet, aber selbstständig gelöst.

    Themenbeispiel: Untersuchung quadratischer Parabeln, Flächen und Volumenberechnung, Trigonometrische Aufgaben, Gleichungen, Statistik

Highlights

Beispielaufgaben

Toll, dass Sie sich für den Studiengang Bauingenieurwesen an der HTWK Leipzig interessieren! Hier gibt es die Möglichkeit kurze Beispielaufgaben zu typischen Inhalten auszuprobieren. Wichtig: Unsere Beispielaufgaben sind kein Leistungstest! Sie sollen vielmehr einen ersten Einblick geben, mit welchen Themen und Aufgabenstellungen sich Studierende dieses Studiengangs befassen.

Fragen - Beispielaufgaben Bauingenieurwesen

Zweifeldplatte

Eine Stahlbetondeckenplatte wird wie in der Skizze als Zweifeldplatte ausgeführt. Das bedeutet, dass eine durchgehende Stahlbetonplatte auf zwei Außenwänden und einer Innenwand aufliegt. Zwischen Außen- und Innenwand entsteht jeweils ein Feld. Die Stahlbewehrung und der Beton haben unterschiedliche statische Funktionen. Während der Beton in der Regel dafür verantwortlich ist sämtliche Druckbeanspruchungen aufzunehmen, ist der Stahl für die Zugbeanspruchungen zuständig. In rot sind mögliche Lagen für die Stahlbewehrung eingezeichnet. Wähle die korrekte Bewehrungslage aus!

Lösungsansatz am Beispiel einer Einfeldplatte

Perspektive

Wie geht es weiter?

Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Bauingenieurwesen entwerfen, berechnen, realisieren, unterhalten und sanieren Bauwerke des Wohnungs-, Gesellschafts- und Industriebaus, des Tiefbaus, der Wasserversorgung, der Abfalltechnik, des Wasserbaus sowie des Straßen-, Eisenbahn-, Brücken- und Tunnelbaus. Absolventen finden ihren Arbeitsplatz in Ingenieur- und Architekturbüros, in Bauunternehmen, in der Bau- und Zulieferindustrie, in Immobilienunternehmen oder in Bauverwaltungen der öffentlichen Hand. Alternativ zum Berufseinstieg haben Studierende mit dem erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums die Möglichkeit, einen Master an der HTWK in Bauingenieurwesen (M.Sc.) oder General Management (M.A.) anzuschließen.

Stimmen unserer Alumni

Tobias Hübner, Mitarbeiter Statikbüro

Stephanie König, Planung Bautechnik Konstruktiver Ingenieurbau

Ludwig Hertwig, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Absolvent, Projektleiter Neubau

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Auswahl möglicher Arbeitsbereiche nach dem Studium

  • Ingenieur- und Architekturbüros

  •  Bauunternehmen

  • Bau- und Zulieferindustrie

  •  Immobilienunternehmen

  • Bauverwaltungen der öffentlichen Hand

Zulassung

Zugangsvoraussetzungen

  1. Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife bzw. einen Hochschulzugang nach § 17 Abs. 3 - 7 SächsHSFG
  2. Sechs Wochen Vorpraktikum (baupraktischer Teil, spätestens bis Ende des 2. Semesters)

Hinweise zur Zulassungsbeschränkung

Alle Bachelorstudiengänge an der HTWK Leipzig sind zulassungsbeschränkt. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt direkt an der HTWK Leipzig (örtlicher Numerus Clausus) auf der Grundlage der zulassungsrechtlichen Vorschriften. Nach Abzug der Studienplätze für Bewerber/innen mit Zulassungsanspruch nach geleistetem Dienst sowie für ausländische Studienbewerber/innen (außer EU und Bildungsinländer/innen), Zweitstudienbewerber/innen und Härtefälle werden die verbleibenden Studienplätze vergeben nach: Grad der Qualifikation (20 %), Wartezeit (20 %) und hochschulinternen Auswahl (60 %).

Zulassungsverfahren der HTWK Leipzig

Das detaillierte Zulassungsverfahren der HTWK ist hier beschrieben.

Was ist eigentlich...?

Bewerbungsfrist

Alle Bachelorstudiengänge starten im Wintersemester (Oktober). Als Bewerbungszeit für Bewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung (HZB) vor dem 16.01. des Bewerbungsjahres erhielten (Alt-Abiturienten), gilt der Zeitraum vom 01.05. bis 31.05. Für Bewerber, die ihre HZB bis zum 15.07. des Bewerbungsjahres erwerben, gilt die Bewerbungszeit vom 01.05. bis 15.07. Bewerbungen nach dem 15.07. des Bewerbungsjahres können nicht berücksichtigt werden (Ausschlussfrist).

Bonuskriterien

Bei Erfüllung gewisser fachspezifischer Vorkenntnisse, wie z. B. eine abgeschlossene Berufsausbildung oder die Teilnahme an fachspezifischen Leistungskursen, kann eine Verbesserung der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) erreicht werden. Die verbesserte Durchschnittsnote (Eignungsnote) darf rechnerisch den Wert 1,0 nicht unterschreiten. Informationen zu den aktuell gütigen Bonuskriterien sind in der Bewerberinformation für Bachelorstudiengänge (PDF) einzusehen.

Hochschulzugangsberechtigung (HZB)

Folgende Qualifikationen werden als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt: allgemeine Hochschulreife (Abitur), Fachhochschulreife (Anerkennung in Sachsen vorausgesetzt) und fachgebundene Hochschulreife (für die entsprechende Fachrichtung). Die Bewerbung für ein Studium ohne Abitur ist unter bestimmten Voraussetzungen (§17 SächsHSFG) möglich. Ergänzende Informationen finden sich auf unserer Webseite und in der Studienberatung im Dezernat Studienangelegenheiten.

Interne Auswahl

Die Auswahl der Bewerber erfolgt u. a. über ein hochschulinternes Bonussystem zur Verbesserung der Hochschulzugangsberechtigung (HZB). Ausgangswert ist die maßgebliche Durchschnittsnote der HZB. Bei Erfüllung zusätzlicher fachspezifischer Bonuskriterien kann die Durchschnittsnote verbessert werden. Die verbesserte Durchschnittsnote nennt man Eignungsnote.

NC-Wert

Reicht die Zahl der Studienplätze nicht für alle Bewerber, entstehen im Ergebnis der Auswahlverfahren Zulassungsgrenzen (Numerus Clausus). Diese Grenzränge ergeben sich für jeden Studiengang nach Abschluss des Auswahlverfahrens jährlich neu. Hier finden Sie eine Übersicht der NC-Werte je Studiengang aus den letzten Jahren.

Wartezeit

Die Wartezeit entspricht der Anzahl der Halbjahre (Wartesemester) nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) abzüglich bereits absolvierter Studiensemester an deutschen Hochschulen. Eine über acht Jahre hinausgehende Wartezeit bleibt unberücksichtigt.

Grad der Qualifikation

Dies entspricht der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB).

Verwandte Studiengänge

Kontakt

Allgemeine Studienberatung


M. A. Anne Herrmann
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-6156

Studiendekan

Prof. Dr.-Ing. Lutz Nietner
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-6313

Prüfungsamt

Dipl.-Ing. Cindy Dräger
Telefon:
+49 341 3076-8453

Studienamt

Raum:
Telefon:
+49 341 3076-6419

Studiengangsflyer